Gladbeck: Revolution auf dem Friedhof?

Gladbeck, 27. Februar 2013

Der Gladbecker Stadtrat ist über seinen Schatten gesprungen. Ab sofort sind auf den Gräbern aller örtlichen Friedhöfe Grabplatten erlaubt, die nicht (wie bisher) 25 % der Grabfläche bedecken, sondern gar 50 %.

Zu einer weitergehenden Liberalisierung der Friedhofsordnung, ohne Festlegung auf eine Maximalgröße, konnten sich Politik und Verwaltung nicht durchringen.

Böse Zungen behaupten, dass die Lobby der Friedhofsgärtner stärker sei, als die der Steinmetze. ;-)

Nachrichten aus dem Diesseits

diesseits - Das humanistische Magazin
Jede Stimme zählt
Sonntag, 01. Oktober 2017 Kommentar
Mit dem Erfolg der „Alternative für Deutschland“ bei den Bundestagswahlen 2017 hat sich das politische Establishment deutlich gewandelt – aus humanistischer Perspektive allerdings nicht zum Besseren. Im Aufschwung der Rechtspopulisten spiegelt sich letztlich auch eine im Wesentlichen gescheiterte Religionspolitik. Noch ist Zeit, Versäumnisse zu korrigieren. Arik Platzek Sonntag, 1. Oktober 2017 Offene Gesellschaft? War gestern!Weiterlesen
#Ehefüralle
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
393 von 623 Abgeordneten des Deutschen Bundestages stimmten am 30. Juni 2017 für die „Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“, kurz: die „Ehe für alle“. Freitag, 15. September 2017 Während die Mehrheit der CDU/CSU-Fraktion den Gesetzentwurf ablehnte, stimmte etwa ein Viertel der Unionsabgeordneten dafür.Weiterlesen
Anregend ♥ positiv ♥ vielseitig ♥ unvergesslich
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Über 500 Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und darüber hinaus haben zwischen dem 15. und 18. Juni 2017 in der Meistersingerhalle Nürnberg das bundesweit größte humanistische Festival dieses Jahres erlebt. Der erste Deutsche HumanistenTag Nürnberg ist zur bisher größten dokumentierten Versammlung ihrer Art in der Frankenmetropole geworden. Freitag, 15. September 2017 Mehr als 50 Veranstaltungen hatte das Organisationsteam in der Meistersingerhalle, im Konzertsaal des Gasthauses Gutmann am Dutzendteich und im Freien auf die Beine gestellt.Weiterlesen
Die Zeit läuft
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Die Gründung des Humanistischen Verbandes jährt sich 2018 zum 25. Mal. Als praktisch vielfach erfahrene und bundesweit größte Institution ihrer Art zeigen die Mitglieder, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden in vielen Bundesländern, wie werteorientiertes Engagement zeitgemäß gelebt werden kann. Politisch gewürdigt wird dies bis heute jedoch nur ausnahmsweise. Gute Gründe dafür gibt es kaum noch. Arik Platzek Freitag, 15. September 2017 „Deutschland ist säkularer und vielfältiger als jemals zuvor. Die politische Debatte über das Verhältnis von Staat und Religion ist jedoch in erster Linie eine Reaktion auf die Präsenz des Islam und die Terrorgefahr. Notwendige Grundfragen bleiben daher außen vor.“ – Mit diesen Worten resümierte der Politikwissenschaftler Sven Speer Ende Juli den Status quo der Diskussionen über die Frage, wie die deutsche Politik und Gesetzgebung auf die bisherigen Veränderungen der weltanschaulichen Landschaft unserer Gesellschaft sinnvoll reagieren könnten.Weiterlesen
Editorial
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Freitag, 15. September 2017 Liebe Lesende,vor einigen Tagen habe ich mit einer zukünftigen Kollegin darüber sinniert, ob Humanismus immer „links“ ist oder auch „rechts“ sein kann. Es gibt ja ab und zu die Rede vom Humanismus, ja vom HVD als „linkes Projekt“. Ist er das?Weiterlesen
Konfessionsfreie: Der Wertekompass stimmt
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Pluralistisch, humanistisch orientiert und dem Leben positiv zugewandt: Die ersten Ergebnisse der internationalen Studie Konfessionsfreie Identitäten liegen vor. Sie zeichnen ein positives Bild für unsere Gesellschaft von morgen. Arik Platzek Freitag, 15. September 2017 Internationaler Forscherdrang hilft derzeit dabei, einer der letzten Bastionen kirchlich geprägter Leitkultur- Ansprüche endgültig den Boden zu entziehen: Die Behauptung, religiös begründete Sinnstiftung verleihe den Angehörigen unserer Gesellschaft in besonderer Weise die notwendigen Orientierungen für ein zufriedenes und verantwortungsbewusstes Leben oder für den Zusammenhalt einerWeiterlesen
Mitglieder first, Ehrenamtliche second?
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Der organisierte Humanismus verzeichnet nicht Millionen Verbandsmitglieder. Darauf weisen sowohl Kirchen- wie Parteienvertreter regelmäßig hin, um den Gesprächsbedarf oder politische Reformen für die Gleichbehandlung Konfessionsfreier zu verweigern. Das Verlangen vieler Politiker nach Kirchenförmigkeit bietet keinen Weg in die Zukunft. Wir sollten also mit Nachdruck Alternativen aufzeigen. Arik Platzek Freitag, 15. September 2017 Weiterlesen
Nachgefragt bei...Axel Christian Schullz
Samstag, 16. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Der Musikpädagoge und Komponist ist Leiter von „Sing Human Rights“, einem Projekt für musikalische Menschenrechtsbildung. Dabei werden die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Gospel- Songs verwandelt, sodass jederfrau und jedermann deren Leitideen auch gesungen in das Bewusstsein rufen können. Arik Platzek Freitag, 15. September 2017 Wie kam es zu der Idee, die Menschenrechte in Gospel-Songs zu verwandeln?Axel Christian Schullz: Früher war ich gläubiger Christ und habe unter anderem Bibelstellen vertont. Als ich meine Weltanschauung hin zum Atheismus geändert habe, habe ich nach Texten gesucht, die kultur- und religionsübergreifende Werte vermitteln.Weiterlesen
Warum man Martin Luther (eigentlich) nicht feiern sollte – Teil 2
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Der Antisemitismus des Reformators und seine Wirkung Armin Pfahl-Traughber Freitag, 15. September 2017 „Luther war ein großer Mann, ein Riese“, so Adolf Hitler bereits 1923.Weiterlesen
Wie lange dauert solange?
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
„Die Trennung von Staat und Kirche ist zu vollenden“ – Diese Forderung ist gemeinsames Ziel der sogenannten säkularen Szene. Es gibt jedoch unterschiedliche Vorstellungen, wie die Trennung konkret aussehen sollte: Ist ein strikter Laizismus nach französischem Vorbild gemeint, der Religion als reine Privatsache ansieht, oder sollten, wie etwa in Belgien, die Kooperation mit und die Finanzierung durch den Staat möglich sein? Alexander Bischkopf Freitag, 15. September 2017 Mit der Gründung des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) gaben vor allem die freidenkerischen Mitgliedsorganisationen ihre Abbaustrategie auf, die darauf abzielte, Religionsgemeinschaften ins Private zu verdrängen. Der neue Verband setzte stattdessen auf den Aufbau eigener humanistischer Sozial- und Bildungsangebote, auch unter Einbeziehung staatlicher Finanzierung.Weiterlesen

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