Gladbeck: Revolution auf dem Friedhof?

Gladbeck, 27. Februar 2013

Der Gladbecker Stadtrat ist über seinen Schatten gesprungen. Ab sofort sind auf den Gräbern aller örtlichen Friedhöfe Grabplatten erlaubt, die nicht (wie bisher) 25 % der Grabfläche bedecken, sondern gar 50 %.

Zu einer weitergehenden Liberalisierung der Friedhofsordnung, ohne Festlegung auf eine Maximalgröße, konnten sich Politik und Verwaltung nicht durchringen.

Böse Zungen behaupten, dass die Lobby der Friedhofsgärtner stärker sei, als die der Steinmetze. ;-)

Nachrichten aus dem Diesseits

diesseits - Das humanistische Magazin
Hilfreich, aber auch hilflos
Mittwoch, 22. November 2017 Rezensionen
Der evangelische Theologe Andreas Fincke (Erfurt) und der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp (Zwickau) als Herausgeber haben ein informatives, kluges, gut lesbares, bebildertes Buch vorgelegt, das laut Klappentext „die erste kultursoziologische Gesamtbetrachtung der ‚säkularen Szene‘ in Deutschland“ zu liefern beansprucht. Joachim Kahl Mittwoch, 22. November 2017 Das im Alibri-Verlag erschienene und knapp 150 Seiten umfassende Buch mit dem Titel Mit Gott fertig? ist klar gegliedert und behandelt Organisationen, darunter die beiden bekanntesten, den Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) und die Giordano Bruno Stiftung (GBS), sowie deren Theorien.Weiterlesen
Berlin: Humanistische Perspektiven bei FES-Jahrestagung
Mittwoch, 15. November 2017 Deutschland
„Religion verbindet – Religion trennt“ ist Thema der diesjährigen religionspolitischen Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 20. November 2017. Neben Repräsentanten von Religionen und Vertretern der Politik wird in diesem Jahr auch eine Stimme aus dem Humanistischen Verband Deutschlands auf dem Podium miteinbezogen. Redaktion Mittwoch, 15. November 2017 Nun sag, wie hältst Du es mit der Religion? Die alte Gretchenfrage aus Goethes Faust war in den vergangenen Jahren wieder häufiger zu hören – und zwar in Diskussionen über den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Bedrohungen für diesen. Die einen betonen die gemeinschafts- und friedensstiftende Kraft der Religion(en).Weiterlesen
Berlin: Humanistischer Verband wird Körperschaft des öffentlichen Rechts
Dienstag, 14. November 2017 Deutschland
Der HVD Berlin-Brandenburg wird zum 1. Januar 2018 Körperschaft des öffentlichen Rechts und ist damit auch formal auf Augenhöhe mit den Religionsgemeinschaften. Redaktion Dienstag, 14. November 2017 Der Senat hat in seiner Sitzung am heutigen Dienstag zustimmend zur Kenntnis genommen, dass dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg (HVD Berlin-Brandenburg) die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) für das Gebiet des Landes Berlin verliehen werden sollen. Dies ist die erste Verleihung von Körperschaftsrechten an eine Weltanschauungsgemeinschaft im Land Berlin. Die Senatsentscheidung folgt auf vieljährige Bemühungen des Verbandes, die bereits 1997 begonnen hatten.Weiterlesen
Nordrhein-Westfalen: Humanistischer Verband für Umwandlung von Bekenntnisschulen
Samstag, 11. November 2017 Deutschland
Staatliche Bekenntnisschulen müssen keine Schülerinnen und Schüler mit islamischem Bekenntnis aufnehmen, wenn diese die Teilnahme am schulischen Religionsunterricht ablehnen. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in einer vor kurzem veröffentlichten Entscheidung bekräftigt. Vertreter des Humanistischen Verbandes in NRW erneuerten ihre Kritik an den Bekenntnisschulen. Redaktion Freitag, 10. November 2017 Anlass für die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (1 BvR 984/17) war die Klage eines muslimischen Elternpaars aus Paderborn, das seinen Sohn in der nur 150 Meter entfernten Bonifatius-Grundschule anmelden wollte, jedoch mit der Pflicht zur Teilnahme am katholischen Religionsunterricht und den schulischen Gottesdiensten nicht einverstanden war. Der Schulleiter der katholischen Bekenntnisschule lehnte deshalb die Aufnahme ab. Das Kind muss nun einen wesentlich längeren Schulweg zu einer 3,3 Kilometer entfernten Gemeinschaftsschule auf sich nehmen.Weiterlesen
Jede Stimme zählt
Sonntag, 01. Oktober 2017 Kommentar
Mit dem Erfolg der „Alternative für Deutschland“ bei den Bundestagswahlen 2017 hat sich das politische Establishment deutlich gewandelt – aus humanistischer Perspektive allerdings nicht zum Besseren. Im Aufschwung der Rechtspopulisten spiegelt sich letztlich auch eine im Wesentlichen gescheiterte Religionspolitik. Noch ist Zeit, Versäumnisse zu korrigieren. Arik Platzek Sonntag, 1. Oktober 2017 Offene Gesellschaft? War gestern!Weiterlesen
#Ehefüralle
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
393 von 623 Abgeordneten des Deutschen Bundestages stimmten am 30. Juni 2017 für die „Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“, kurz: die „Ehe für alle“. Freitag, 15. September 2017 Während die Mehrheit der CDU/CSU-Fraktion den Gesetzentwurf ablehnte, stimmte etwa ein Viertel der Unionsabgeordneten dafür.Weiterlesen
Anregend ♥ positiv ♥ vielseitig ♥ unvergesslich
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Über 500 Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und darüber hinaus haben zwischen dem 15. und 18. Juni 2017 in der Meistersingerhalle Nürnberg das bundesweit größte humanistische Festival dieses Jahres erlebt. Der erste Deutsche HumanistenTag Nürnberg ist zur bisher größten dokumentierten Versammlung ihrer Art in der Frankenmetropole geworden. Freitag, 15. September 2017 Mehr als 50 Veranstaltungen hatte das Organisationsteam in der Meistersingerhalle, im Konzertsaal des Gasthauses Gutmann am Dutzendteich und im Freien auf die Beine gestellt.Weiterlesen
Die Zeit läuft
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Die Gründung des Humanistischen Verbandes jährt sich 2018 zum 25. Mal. Als praktisch vielfach erfahrene und bundesweit größte Institution ihrer Art zeigen die Mitglieder, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden in vielen Bundesländern, wie werteorientiertes Engagement zeitgemäß gelebt werden kann. Politisch gewürdigt wird dies bis heute jedoch nur ausnahmsweise. Gute Gründe dafür gibt es kaum noch. Arik Platzek Freitag, 15. September 2017 „Deutschland ist säkularer und vielfältiger als jemals zuvor. Die politische Debatte über das Verhältnis von Staat und Religion ist jedoch in erster Linie eine Reaktion auf die Präsenz des Islam und die Terrorgefahr. Notwendige Grundfragen bleiben daher außen vor.“ – Mit diesen Worten resümierte der Politikwissenschaftler Sven Speer Ende Juli den Status quo der Diskussionen über die Frage, wie die deutsche Politik und Gesetzgebung auf die bisherigen Veränderungen der weltanschaulichen Landschaft unserer Gesellschaft sinnvoll reagieren könnten.Weiterlesen
Editorial
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Freitag, 15. September 2017 Liebe Lesende,vor einigen Tagen habe ich mit einer zukünftigen Kollegin darüber sinniert, ob Humanismus immer „links“ ist oder auch „rechts“ sein kann. Es gibt ja ab und zu die Rede vom Humanismus, ja vom HVD als „linkes Projekt“. Ist er das?Weiterlesen
Konfessionsfreie: Der Wertekompass stimmt
Freitag, 15. September 2017 Aktuelle Ausgabe
Pluralistisch, humanistisch orientiert und dem Leben positiv zugewandt: Die ersten Ergebnisse der internationalen Studie Konfessionsfreie Identitäten liegen vor. Sie zeichnen ein positives Bild für unsere Gesellschaft von morgen. Arik Platzek Freitag, 15. September 2017 Internationaler Forscherdrang hilft derzeit dabei, einer der letzten Bastionen kirchlich geprägter Leitkultur- Ansprüche endgültig den Boden zu entziehen: Die Behauptung, religiös begründete Sinnstiftung verleihe den Angehörigen unserer Gesellschaft in besonderer Weise die notwendigen Orientierungen für ein zufriedenes und verantwortungsbewusstes Leben oder für den Zusammenhalt einerWeiterlesen